AMAZONEN-WERKE H. DREYER SE & Co. KG

AMAZONE #ideasforfuture

ScienceBusiness

Listen

All Episodes

EasyMatch: Dünger erkennen per Foto – wie KI die Streuereinstellung revolutioniert

Unbekannter Dünger, wenig Zeit und trotzdem perfekte Querverteilung? In dieser Episode zeigen wir, wie künstliche Intelligenz mit EasyMatch Landwirte bei der optimalen Streuereinstellung unterstützt und damit Effizienz, Ertrag und Nachhaltigkeit steigert. Dieser Podcast wurde per KI erstellt. Die ursprünglichen Inhalte stammen von Menschen – sie wurden erarbeitet, strukturiert und zusammengetragen.


Chapter 1

Warum der falsche Dünger teuer wird

Sabine

[calm] Welcome to the show. Jürgen, ich fang direkt mit dem teuren Teil an: Wenn am Streuer schon die Grundeinstellung nicht passt, dann sieht man den Fehler oft nicht sofort -- aber später im Feld, im Ertrag und am Ende auch in der Bilanz.

Jürgen

[matter-of-fact] Und bei der Bilanz hängt viel an einem Begriff: Querverteilung. Also wie gleichmäßig der Dünger über die gesamte Arbeitsbreite verteilt wird. Wenn die Querverteilung mangelhaft ist, dann bekommen einige Bereiche zu viel und andere zu wenig.

Sabine

[curious] Genau dieses Wort, Querverteilung, bleibt hängen. Weil es eben nicht reicht zu wissen: Das ist irgendwie KAS oder irgendwie Stickstoffdünger. Die Maschine muss auf das KONKRETE Produkt eingestellt werden, damit das Streubild sauber wird.

Jürgen

[skeptical] Und da wird es in der Praxis schwieriger als viele denken. Der globale Düngermarkt wird breiter, es gibt mehr Produkte, mehr Varianten, und gleiche Dünger laufen unter verschiedenen Handelsnamen. Dann sitzt du vor einer Datenbank mit tausenden Einstellempfehlungen und suchst den richtigen Eintrag.

Sabine

[lightly amused] Tausende Einträge -- das ist ja fast wie Supermarktregal, nur mit deutlich mehr Folgen, wenn man daneben greift. [short pause] Und oft kennt man eben nicht das exakte Produkt, sondern nur die Produktgruppe.

Jürgen

Richtig. Man weiß zum Beispiel: Kalkammonsalpeter, also KAS. Aber hinter KAS können verschiedenste Produkte stehen. Mit bloßem Auge lassen die sich oft nur schwer unterscheiden. Und wenn dann die falsche Auswahl getroffen wird, passt die Einstellung nicht sauber zum Dünger.

Sabine

[reflective] Das heißt, der Fehler ist gar nicht nur technisch. Er wandert direkt in die Wirkung: weniger gleichmäßige Versorgung, Zeitverlust durch Nacharbeit und im ungünstigen Fall Nährstoffe dort, wo sie nicht hingehören.

Jürgen

[matter-of-fact] Ja. Falsche Einstellungen kosten Ertrag, kosten Zeit und können negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Deshalb ist die Identifikation vor dem Streustart eben kein Nebenschritt, sondern die Grundlage.

Chapter 2

Wenn Tabellen und Bauchgefühl nicht mehr reichen

Jürgen

[calm] Bisher gab es für unbekannte Dünger keine wirklich praxistaugliche Möglichkeit, sie objektiv und exakt zu identifizieren. Man arbeitet mit Streutabellen, mit Schüttelboxen oder mit Vergleichskarten. Das hilft -- aber oft nur grob.

Sabine

[questioning tone] Dieses grob ist entscheidend. Wenn eine Schüttelbox oder Karte nur die Produktgruppe eingrenzt, dann fehlt ja noch der Schritt zum konkreten Produkt. Und genau dort entscheidet sich die Einstellung.

Jürgen

Exakt. Klassische Hilfen berücksichtigen wichtige Merkmale nicht vollständig. Form, Oberflächenstruktur, die genaue Ausprägung der Körner -- das bleibt häufig außen vor. Dann läuft es auf ein subjektives Ausschlussverfahren hinaus.

Sabine

[skeptical] Also im Grunde: Man schaut, man vergleicht, man schließt ein bisschen aus... und hofft, dass es schon ungefähr passt?

Jürgen

[deadpan] So ungefähr, ja. Und das ist fehleranfällig und zeitaufwendig. In der Praxis wird dann oft nach bestem Wissen ein unbekannter Dünger aus der passenden Gruppe gewählt. Das kann funktionieren, muss aber nicht.

Sabine

[responds quickly] Das Wort Annäherung trifft es gut. Nicht Identifikation, sondern Annäherung. Und je größer die Produktvielfalt im Markt wird, desto wackliger wird dieses Bauchgefühl.

Jürgen

[short pause] Genau. Früher konnte Erfahrung vieles abfangen. Erfahrung ist auch weiter wichtig. Aber wenn ähnliche Produkte unter unterschiedlichen Namen laufen und die Unterschiede optisch klein sind, dann stößt reine Routine an Grenzen.

Sabine

[warmly] Das ist ein schöner Punkt, weil es nicht Erfahrung gegen Technik ist. Eher: Erfahrung braucht heute bessere Werkzeuge. Sonst wird aus einer schnellen Entscheidung eben schnell eine halbe Stunde Suchen -- oder eine falsche Voreinstellung.

Chapter 3

EasyMatch bringt KI direkt an den Streuer

Sabine

[excited] Und genau da wird es spannend: EasyMatch setzt bei einem simplen Praxisablauf an. Smartphone raus, Foto vom Dünger machen, dazu eine handliche Referenzschablone -- und daraus entsteht ein digitaler Fingerabdruck.

Jürgen

[questioning tone] Dieser Fingerabdruck besteht aus über 250 Kenngrößen. Das ist die Zahl, auf die ich sofort anspringe. Über 250 -- also deutlich mehr als Größe allein.

Sabine

[matter-of-fact] Ja, deutlich mehr. Die KI analysiert Merkmale wie Korngröße, Form und Struktur. Nach Eingabe des Hauptnährstoffs wird dieser Fingerabdruck mit der auf dem Smartphone hinterlegten Datenbank abgeglichen.

Jürgen

[curious] Und das Ergebnis ist nicht einfach ein einziger Treffer, richtig? Sondern eine Übersicht passender Dünger, sortiert nach optischer Übereinstimmung.

Sabine

Genau. Das finde ich technisch sauber, weil es nicht behauptet: Hier ist magisch die absolute Wahrheit. Sondern: Hier sind die am besten passenden Produkte, geordnet nach dem optischen Match. Unabhängig von Produktnamen oder Verpackung.

Jürgen

[reflective] Unabhängig von Produktnamen -- das ist im Alltag wirklich relevant. Denn der Handelsname hilft dir wenig, wenn derselbe Düngertyp in verschiedenen Märkten anders heißt oder der Sack eben nicht mehr eindeutig ist.

Sabine

[slightly emphatic] Und plötzlich wird aus unbekannt eben bearbeitbar. Für solche Streugüter können dann erstmals auch in der Praxis Einstellempfehlungen vorgeschlagen werden. Laut Vorlage spart das bis zu 30 Minuten pro Streustart.

Jürgen

[flagging] Diese 30 Minuten pro Streustart, die bleiben hängen. Nicht weil man hektischer arbeiten soll, sondern weil ein Such- und Rateschritt verkürzt wird. Weniger Fehleinstellungen, weniger Leerlauf, bessere Arbeitsqualität.

Sabine

[pauses] Ich würde aber einen Punkt bewusst nüchtern lassen: Die individuelle Düngerprobe einzusenden bleibt auch künftig die präziseste Art, einen Streuer einzustellen. EasyMatch ersetzt das nicht vollständig.

Jürgen

[approving but factual] Ja, das ist wichtig. EasyMatch ist eine schnelle und komfortable Hilfe für die Grundeinstellung, besonders bei unbekannten Produkten. Die höchste Präzision kommt weiter über die individuelle Probe.

Chapter 4

mySpreader als Praxiszentrale

Jürgen

[calm] EasyMatch steht nicht für sich allein. Das System ist vollständig in die App mySpreader integriert. Für Landwirte kostenlos nutzbar und auch offline verfügbar. Das Offline-Thema ist auf dem Hof und am Feldrand kein Detail.

Sabine

[lightly amused] Nein, Mobilfunknetze haben leider nicht immer denselben Ehrgeiz wie die Aussaatplanung. [short pause] Offline heißt hier: Das Werkzeug ist auch dann da, wenn gerade kein Netz da ist. Und genau dann braucht man es oft.

Jürgen

Die App bündelt damit das Know-how für die Grundeinstellung direkt am Einsatzort. Und sie deckt jeden im Markt befindlichen AMAZONE Düngerstreuer ab. Das macht den Ablauf klarer: erkennen, auswählen, einstellen.

Sabine

[curious] Und dann kommt EasyCheck ins Spiel. Das ist für mich der wichtige zweite Schritt, weil die Theorie allein noch nicht das Feld ist.

Jürgen

[matter-of-fact] Richtig. Mit dem digitalen Prüfstand EasyCheck lässt sich die Querverteilung ergänzend per Smartphone und mit den EasyCheck-Matten im Feld prüfen. Damit können auch abweichende Düngerchargen auf die tatsächliche Verteilung eingestellt werden.

Sabine

[questioning tone] Also wenn ich es einmal zurückspiele: EasyMatch hilft bei der Erkennung und Grundeinstellung. EasyCheck prüft danach, ob die Verteilung im Feld tatsächlich so aussieht, wie sie aussehen soll -- auch wenn sich eine Charge anders verhält.

Jürgen

Genau so. [short pause] Und das ist praxisgerecht, weil Düngerchargen eben variieren können. Die Kombination aus KI-Erkennung und Feldkontrolle reduziert nicht nur Suchaufwand, sondern verbessert die Anpassung an die reale Situation.

Sabine

[reflective] Unterm Strich ist das die interessante Verschiebung: weg vom reinen Schätzen, hin zu einem Ablauf mit Foto, Datenbank, Offline-App und Kontrolle im Feld. Nicht spektakulär im Show-Sinn -- aber sehr konkret im Alltag.

Jürgen

[softly] Ja. Und vielleicht ist genau das der Punkt: Wenn man einen unbekannten Dünger heute nicht mehr nur als Unsicherheit behandelt, sondern als etwas, das man systematisch eingrenzen und prüfen kann, dann wird aus einem riskanten Start eben ein kontrollierter Start.

Sabine

[warmly] Und kontrolliert ist beim Streuen oft das unscheinbare Wort für: gleichmäßiger arbeiten, Ressourcen schonen, und sich später eben nicht fragen müssen, wo der Fehler eigentlich begonnen hat. Danke dir, Jürgen.

Jürgen

Danke, Sabine.