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Precea 4500-2AFCC: Die Zukunft der Einzelkorn-Saattechnik

Entdecke, wie die neue AMAZONE Precea 4500-2AFCC mit innovativer Technik und cleveren Lösungen die Effizienz in der Landwirtschaft revolutioniert. Von präziser Saatgutablage bis zur smarten Maschinensteuerung – erfahre alles über die Highlights dieser Maschine. Dieser Podcast wurde per KI erstellt. Die ursprünglichen Inhalte stammen von Menschen – sie wurden erarbeitet, strukturiert und zusammengetragen. #ideasforfuture

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Chapter 1

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Sabine

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von AMAZONE ideasforfuture. Ich bin Sabine, und auch heute spreche ich wieder mit Jürgen – hallo!

Jürgen

Hallo Sabine, hallo an alle Zuhörer. Heute geht's ja um die neue Precea 4500 2AFCC, die Einzelkorn-Sämaschine von AMAZONE mit einer Arbeitsbreite von 4,5 Metern, oder?

Sabine

Genau. Damit erweitert AMAZONE sein Precea-Programm noch mal sinnvoll. Bisher gab's die Precea 3000-AFCC mit 3 Metern und die größere 6000 2AFCC mit 6 Metern. Jetzt kommt also eine Variante, die sechs Reihen auf 4,5 Metern abdeckt – das passt ideal zum Fahrgassensystem von 27 Metern, wie's viele Betriebe einsetzen.

Jürgen

Das mit den Fahrgassen ist für die Praxis einfach entscheidend, damit alles reibungslos läuft – und man keine Leerfahrten oder Überschneidungen hat. Es ist wirklich ein logischer Schritt, die Produktreihe da zu ergänzen.

Sabine

Ja, und was ich daran spannend finde: Die Precea 4500 2AFCC kombiniert die Saatbettbereitung mit der Einzelkornablage in einem Arbeitsgang. Also, die Kreiselegge KE 4502-2-300 Rotamix bereitet den Boden aktiv auf – nivelliert und krümelt – und direkt dahinter erfolgt die exakte Ablage der Körner. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für einheitliche Keimbedingungen.

Jürgen

Das ist ein Punkt, den wir in den letzten Episoden auch immer wieder angesprochen haben – Effizienz. Zwei Arbeitsschritte in einem spart nicht nur Zeit, reduziert auch Überfahrten und damit Kosten. Und, das ist glaub ich nicht zu unterschätzen: je nach Boden kann man Fahrgeschwindigkeiten bis zu 12 km/h erreichen. Eine ordentliche Schlagkraft also.

Sabine

Absolut, für die Betriebe bedeutet das mehr Fläche in kürzerer Zeit. Und weil das neue Wechselsystem einen schnellen Umbau zwischen der Precea-Sämaschine und der Avant-Säschiene erlaubt, bleibt die Technik hochflexibel – ist also für unterschiedliche Einsätze schnell umrüstbar. Wirtschaftlich macht das natürlich auch Sinn, weil mehrere Arbeitsschritte kombiniert und Maschinen maximal ausgelastet werden.

Jürgen

Wenn man da zurückdenkt, wie wir das vor ein paar Jahren gemacht haben – da war an solche Kombilösungen noch gar nicht zu denken. Heutzutage zählt jede eingesparte Überfahrt doppelt – für Kosten, Bodenschutz und einfach für die Schlagkraft.

Sabine

Das stimmt. Man sieht, wie AMAZONE den Trend zur Effizienz konsequent aufnimmt. Lass uns mal auf die Technik eingehen, oder?

Jürgen

Klar. Zentrales Element ist bei der Precea 4500 2AFCC das PreTeC-Mulchsaatschar. Das ist wirklich robust gebaut, kann manuell mit bis zu 290 Kilo Schardruck fahren. Oder hydraulisch sogar bis zu 350 Kilo – und das direkt während der Überfahrt aus der Kabine raus.

Sabine

Genau, diese Druckanpassung ist immens wichtig, wenn man, je nach Bodenverhältnissen oder Feuchte, flexibel bleiben will. Und besonders positiv: die Anpassungen an Standort oder Ablagetiefe kann man alles komplett werkzeuglos machen. Also, nicht mehr erst lang rumschrauben, sondern schnell anpassen, wie's gebraucht wird.

Jürgen

Ja, und das ist gerade bei wechselnden Bedingungen im Feld praktisch. Die Schareinheit stellt man per Lochraster auf die passende Tiefe ein, Anpressdruck und Öffnungswinkel der V-Andruckrollen gehen auch ohne Werkzeug. Das spart Zeit, gerade wenn das Wetter oder der Boden mal nicht mitspielen – was ja oft vorkommt, wie wir beide wissen.

Sabine

Stimmt, und bei der Saat selbst setzt AMAZONE auf Überdruck. Das heißt, sowohl der Behälter als auch die Dosierung stehen unter Überdruck. Die Körner werden an die Vereinzelungsscheibe gepresst, gehen durch drei Abstreifer – und die exakte Vereinzelung ist dann wirklich präzise. Im Anschluss „schießt“ das Korn kontrolliert in die Säfurche und wird von der Fangrolle gestoppt und im Boden fixiert – so vermeidet man Fehlstellen und Doppelstellen.

Jürgen

Da spielt dann die Elektronik ihre große Stärke aus: Ein Optogeber überwacht jede Vereinzelung und meldet sofort ans Terminal, wenn was schief läuft – also Fehlstellen oder Doppelbelegungen. Die Abstreifer kann man daraufhin anpassen. Mit SmartControl geht das sogar elektrisch und vollautomatisch, falls man das will.

Sabine

Das bringt natürlich Präzision auf ein neues Level. Also, auch wenn man hohe Fahrgeschwindigkeit fährt oder der Bestand etwas schwieriger ist, hat man die Sicherheit, dass jede Saat exakt liegt. Das merkt man dann spätestens beim Feldaufgang. Und es zahlt sich später beim Ertrag aus, wenn eine gleichmäßige Entwicklung gegeben ist.

Jürgen

Die Technik passt sich also quasi dem Feld an, nicht umgekehrt. Das ist der Anspruch, den heute viele Landwirte an ihre Maschinen haben – wir haben ja auch in einigen früheren Episoden schon die Bedeutung von Präzision und Digitalisierung im Ackerbau diskutiert.

Sabine

Richtig, und daran knüpft die Precea mit ihren Innovationen konsequent an. Aber richtig spannend wird es ja auch erst, wenn man das Ganze in eine echte Maschinenkombination einbettet.

Jürgen

Genau. Der nächste große Punkt ist das neue Wechselsystem, das den schnellen Umbau zwischen der Precea und der Avant-Säschiene ermöglicht. Das heißt, ich kann mit der selben Kreiselegge KE 4502-2-300 Rotamix entweder Einzelkornsaat oder, durch Wechsel, mit der Avant-Säschiene normal aussäen. Das spart einfach Ressourcen und erhöht die Auslastung der Technik deutlich.

Sabine

Und für die Schlagkraft entscheidend: der Frontanbaubehälter FTender für Dünger oder Saatgut – mit 1.600 oder sogar 2.200 Litern Volumen. Das sorgt für weniger Nachfüllpausen und damit mehr Fläche am Stück. Für diejenigen, die auf Effizienz bei der Maisaussaat setzen, ist das ein enormer Vorteil.

Jürgen

Der FTender ist auch komplett in die ISOBUS-Steuerung integriert. Das heißt, ich kann die gesamte Maschinenkombination – also Precea oder Avant hinten und den Behälter vorn – über ein Terminal steuern, kalibrieren und überwachen. Kalibrieren kann man direkt am FTender mit der mitgelieferten Waage, alles gut zugänglich.

Sabine

Mir gefällt dabei, dass alles in einer Überfahrt läuft: Bodenbearbeitung, Dünger und Saat. Das spart Zeit, verringert Bodenbelastung durch weniger Überfahrten und schont das Wasser, weil kein zusätzlicher Arbeitsgang dazwischenliegt – der Boden bleibt bedeckt und trocknet nicht unnötig aus.

Jürgen

Im Endeffekt bleibt festzuhalten: Die Precea 4500 2AFCC mit Wechselsystem, FTender und ISOBUS-Steuerung steht für maximale Effizienz und präzise Ablage – alles in einer Fahrt, flexibel und wirtschaftlich.

Sabine

Damit sind wir auch schon am Ende unserer Folge. Ich denke, die Vorzüge wurden heute klar – Effizienz, Flexibilität und höchste Präzision in einem durchdachten System. In den nächsten Folgen schauen wir uns sicher auch wieder Lösungen aus angrenzenden Bereichen an, vielleicht sogar digitale Tools, die ja zunehmend wichtiger werden.

Jürgen

Genau, das war ein spannender Einblick heute. Danke dir, Sabine, fürs Gespräch und allen Zuhörern fürs Dabeisein.

Sabine

Danke auch, Jürgen. Wir freuen uns, wenn Sie beim nächsten Mal wieder zuhören. Bis bald und bleiben Sie effizient!