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Ultraflache Bodenbearbeitung mit TopCut

Entdecke, wie die neuen TopCut-Schneidwalzenkombinationen von AMAZONE den Ackerbau effizienter, nachhaltiger und zukunftsfähig machen. Von optimalen Keimbedingungen bis zur Wassereinsparung – wir zeigen die Vorteile im Detail. Dieser Podcast wurde per KI erstellt. Die ursprünglichen Inhalte stammen von Menschen – sie wurden erarbeitet, strukturiert und zusammengetragen.

Chapter 1

Warum ultraflache Bodenbearbeitung die Zukunft ist

Sabine

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge AMAZONE ideasforfuture! Ich bin Sabine und freue mich, dass ihr wieder dabei seid. Neben mir sitzt wie immer Jürgen. Heute steht die ultraflache Bodenbearbeitung mit den neuen TopCut 5000-2 und 6000-2 Schneidwalzenkombinationen im Mittelpunkt. Jürgen, du hast das Thema in letzter Zeit ja schon häufiger aufgegriffen, aber heute gehen wir wirklich in die Tiefe – oder in dem Fall: in die Oberfläche, muss man ja sagen.

Jürgen

Genau, Sabine. Ultraflache Bodenbearbeitung wird immer wichtiger, gerade wenn wir an die aktuellen Herausforderungen im Ackerbau denken. Stichwort Trockenheit – wir sehen das ja jedes Jahr mehr, dass die Sommer trockener werden. Dann kommen dazu Resistenzen bei Unkräutern und deutlich strengere Auflagen beim Pflanzenschutz. Da braucht es Verfahren, die möglichst effizient, mechanisch und bodenschonend arbeiten.

Sabine

Absolut, und gerade im Bereich Stoppelbearbeitung und Zwischenfruchtmanagement spielt diese Technik eine Schlüsselrolle. Die erste ultraflache Bearbeitung schafft optimale Keimbedingungen für Ausfallgetreide und Unkrautsamen, sodass wir die später mechanisch bekämpfen können – und das möglichst ohne sie zu tief einzuarbeiten. Das verhindert Ruhephasen der Samen und spart eben auch Pflanzenschutzmittel.

Jürgen

Was oft unterschätzt wird, ist der hygienische Aspekt. Durch eine intensive Zerkleinerung und das Aufbrechen von Ernterückständen können Pilzkrankheiten und Schädlinge deutlich reduziert werden. Gleichzeitig verbessert sich die Nährstoffverfügbarkeit, weil Mikroorganismen die Pflanzenreste schneller abbauen. So schließt sich der Kreis im Nährstoffhaushalt – nachhaltiger Ackerbau eben, wie wir es immer versuchen im Podcast weiterzugeben.

Sabine

Genau, wir haben ja zum Beispiel in unserer letzten Folge zum ProfiMower schon betont, wie wichtig zügige Rotteprozesse und geschlossene Kreisläufe sind. Die ultraflache Bodenbearbeitung ist also nicht nur Pflanzenschutz, sondern auch ein Baustein für Feldhygiene und Bodenleben insgesamt. Und wenn wir mechanisch arbeiten, entlasten wir den Einsatz chemischer Mittel – das kommt ja in der Praxis deutlich an.

Jürgen

Mit jeder Reduktion des Pflanzenschutzmittelaufwands verbessert sich ja auch die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Gerade wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen weiter verschärft werden.

Chapter 2

Die Technologie hinter TopCut 5000-2 und 6000-2

Jürgen

Kommen wir mal zu den Maschinen selbst. Die TopCut 5000-2 und 6000-2 sind als Anbau-Schneidwalzenkombinationen mit 5 beziehungsweise 6 Metern Arbeitsbreite konzipiert und bieten dabei maximale Flexibilität. Das Kernstück sind zwei Doppelmesserwalzen hintereinander, die optional durch einen dreireihigen Striegel ergänzt werden können.

Sabine

Diese Doppelmesserwalzen sind technisch spannend. Sie zerfasern und zerkleinern lange Pflanzenreste, wie Raps- oder Sonnenblumenstängel, sehr intensiv – da entsteht wirklich viel Feinerde schon bei einer minimalen Arbeitstiefe von null bis zwei Zentimetern. Das ist ideal, um Ausfallgetreide und Unkräuter zur Keimung zu bringen, ohne sie tief unterzumischen.

Jürgen

Und das optionale Striegelmodul sorgt dafür, dass Strohreste nach der Ernte noch gleichmäßiger verteilt werden. Gerade nach dem Mähdrescher ist ja oft nicht alles optimal. Der dreireihige Striegel schüttelt außerdem Körner aus Ähren oder Hülsen, sodass noch mehr Pflanzenreste für die Rotte und Keimung bereitgestellt werden. Besonders praktisch: In der HD-Variante ist er mit Hartmetallspitzen ausgerüstet, für eine deutlich verlängerte Standzeit.

Sabine

Die Maschine selbst erreicht Arbeitsgeschwindigkeiten bis zu 20 km/h. Da kommt bei 5 oder 6 Metern ordentlich Fläche zusammen – und das alles mit einem sehr geringen Kraftstoffverbrauch. Ein wichtiger Punkt sind die wendbaren Messer: Die können einfach gedreht werden, wenn eine Seite abgenutzt ist. Das verdoppelt die Standzeit, senkt die Unterhaltskosten und macht das System insgesamt wirtschaftlicher.

Jürgen

Die gleichmäßige Zerkleinerung durch die Doppelmesserwalze und die Möglichkeit, während der Überfahrt aus der Kabine die Striegelintensität hydraulisch zu variieren, lässt eine große Anpassungsbreite zu. Das gibt den Fahrerinnen und Fahrern viel Kontrolle, je nach Bodenverhältnissen und Bestand.

Sabine

Und auch das Umklappen zwischen den Feldern ist schnell erledigt, dank der zweiteiligen Klappung. Das spart Zeit und ist in der Praxis gerade im Lohnbetrieb ein echter Vorteil.

Chapter 3

Praxisvorteile und Einsatzmöglichkeiten

Sabine

Jetzt geht’s ans Eingemachte: Wo macht der TopCut zu welcher Jahreszeit für wen Sinn? Was überzeugt in der Praxis? Die Kombination ist universell einsetzbar – das Gerät funktioniert im Front- oder Heckanbau. Jürgen, möchtest du die Unterschiede erklären?

Jürgen

Gern. Also, ohne den Striegel kann die Maschine sowohl im Front- als auch im Heckanbau gefahren werden, mit Kat. 3 oder 3N. Der Striegel selbst ist aus konstruktiven Gründen nur im Heckanbau montierbar. Aber die Flexibilität ist dabei ein tatsächlicher Praxisvorteil. Im Frontanbau lassen sich zum Beispiel Zwischenfrüchte direkt und unzerdrückt von den Traktorreifen zerkleinern. Kombiniert man vorne den TopCut mit einer Scheibenegge hinten, kann man Zwischenfrüchte oder Maisstoppeln in einer Überfahrt schneiden und einarbeiten.

Sabine

Oder man nutzt die Direktkombination mit einer Sämaschine – das sogenannte Cut’n’Sow-Prinzip. Das spart wirklich Zeit und Kosten, wenn Zwischenfrucht zerkleinert und gleich die Folgekultur gesät wird, alles in einer Überfahrt. Aus ökonomischer Sicht spielt das „Schlagkraft bei geringem Kraftstoffverbrauch“ eine entscheidende Rolle, vor allem bei steigenden Energiepreisen.

Jürgen

Die hohe Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h ist ein wichtiger Faktor, weil so auch große Flächen an einem Tag bewältigt werden können – das ist für Lohnunternehmen und größere Betriebe interessant. Und dabei bleibt die Bodenbearbeitung trotzdem ultraflach ohne massive Bodenbewegung. Das heißt: weniger Verschleiß und langfristige Schonung der Bodenstruktur.

Sabine

Ein schönes Beispiel ist die Integration in Mulchsaat-, Pflugsaatsystemen oder sogar Direktsaat. Je nach Betriebsstruktur kann der TopCut richtig vielseitig im gesamten Jahr eingesetzt werden – von der klassischen Stoppelbearbeitung, über die Zerkleinerung von Zwischenfrüchten, bis hin zur Saatvorbereitung im Frühjahr.

Jürgen

Die Geräte sind ja so konzipiert, dass sie sich einfach und schnell an verschiedene Arbeitsbedingungen anpassen lassen. Die robuste Technik hält dabei dem Dauereinsatz stand, wie es ja auch bei anderen AMAZONE Maschinen in vorherigen Episoden schon Thema war. Das Erfahrungsfeedback aus der Praxis spricht klar für die Wirtschaftlichkeit der TopCut-Kombinationen.

Chapter 4

Mehr als Technik – Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektive

Sabine

Wenn wir über ultraflache Bodenbearbeitung sprechen, dürfen wir den Nachhaltigkeitsaspekt nicht vergessen. Gerade durch die reduzierte Verdunstung der Bodenfeuchte trägt das System enorm zum Wassersparen bei.

Jürgen

Ganz genau. Die Bearbeitung in der obersten Bodenschicht, also wirklich nur null bis zwei Zentimeter, bricht die Kapillarität, ohne die tieferen Schichten zu stören. So bleibt Feuchtigkeit besser im Profil – das hilft uns, wenn Regen kommt, dass der Boden mehr Wasser aufnehmen kann und insgesamt weniger austrocknet. In Zeiten mit längeren Trockenperioden ist das ein echter Vorteil.

Sabine

Die verbesserte Strohverteilung fördert wiederum die gleichmäßige Feuchtigkeitsabdeckung und schafft ein Mikroklima, das die Keimbedingungen für die nachfolgenden Kulturen verbessert. Das ist gerade bei schwierigen Standorten oder Extremwetterlagen ein Punkt, der uns über die letzten Jahre hinweg immer häufiger begegnet.

Jürgen

Und damit tragen wir auch zur Reduktion von Pflanzenschutzmitteln bei. Durch die gezielte mechanische Unkrautkontrolle können manche chemischen Maßnahmen verringert oder ganz eingespart werden – ein Ziel, das uns politisch und gesellschaftlich ja inzwischen meist vorgegeben wird.

Sabine

Da schließt sich der Kreis: AMAZONE versteht sich heute aus gutem Grund als Spezialist für „Intelligenten Pflanzenbau“. Es geht darum, agrartechnische Innovationen so einzusetzen, dass sie ökologische Anforderungen und ökonomische Realität zusammenbringen – wie wir es übrigens in vielen anderen Episoden, zum Beispiel zur digitalen Technik oder zur Zwischenfruchtaussaat, schon beleuchtet haben.

Jürgen

Die TopCut 5000-2 und 6000-2 sind ein aktuelles Beispiel dafür, wie mit Maschinenintelligenz Ressourcen geschont und Prozesse optimiert werden. Für mich ist klar – das ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur nachhaltigen Landwirtschaft.

Sabine

Und damit sind wir am Ende unserer Folge angekommen. Vielen Dank, dass ihr zugehört habt! Wir hoffen, ihr konntet einige Impulse für die Praxis und den Blick auf nachhaltige Innovationen mitnehmen. Jürgen, vielen Dank für deine Expertise – wie immer kurz und knackig auf den Punkt.

Jürgen

Danke auch an dich, Sabine. Es hat wieder Spaß gemacht, das Thema mit dir aufzuschlüsseln. Wir hören uns in der nächsten Folge – bleibt neugierig und bis bald.

Sabine

Bis bald und bleibt dran – es gibt noch viele spannende Ideen für die Zukunft, die wir hier im Podcast aufgreifen. Tschüss!