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25 Jahre Catros – Wie eine Scheibenegge die Bodenbearbeitung revolutionierte

Seit einem Vierteljahrhundert prägt die Catros die moderne Bodenbearbeitung – mit Innovationen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Praxisnähe neu definiert haben. In dieser Episode werfen wir einen Blick auf ihre Entwicklung, Höhepunkte und die jüngsten technischen Meilensteine. Dieser Podcast wurde per KI erstellt. Die ursprünglichen Inhalte stammen von Menschen – sie wurden erarbeitet, strukturiert und zusammengetragen.


Sabine

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von AMAZONE ideasforfuture! Ich bin Sabine, und neben mir sitzt natürlich wieder Jürgen. Heute nehmen wir euch mit auf eine kleine Zeitreise: Wir schauen uns an, wie die Catros Kompaktscheibenegge in den letzten 25 Jahren nicht nur AMAZONE, sondern auch die Bodenbearbeitung in ganz Europa verändert hat.

Jürgen

Genau, Sabine. Und, wenn ich da direkt einsteigen darf – der Startschuss für diese Entwicklung war eigentlich die Übernahme von BBG Leipzig durch AMAZONE im Jahr 1998. Das war, naja, sozusagen der Anfang einer neuen Ära bei der Bodenbearbeitungstechnologie.

Sabine

Richtig, und schon 2001, also nur ein paar Jahre nach der Integration, kam die erste Catros auf den Markt – speziell ausgelegt für die flache Stoppelbearbeitung. Die Grundidee damals war ziemlich revolutionär: eine kompakte Bauweise, aggressiv angestellte Hohlscheiben, und das Ganze in wartungsfreien Gummilagern. Keine Spielereien, sondern volle Konzentration auf Effizienz und Geschwindigkeit.

Jürgen

Ich erinnere mich noch, das Konzept hat viele überrascht. Diese kompakte Bauweise im Dreipunktanbau, das war – naja, aus Erfahrung weiß ich – einfach enorm praxisnah. Von Anfang an stand die Catros für hohe Geschwindigkeit und Bedienkomfort. Und dieser Anspruch an Effizienz, das zieht sich ja bis heute durch die gesamte Produktfamilie.

Sabine

Ja, und das Feedback aus der Praxis war damals auch entsprechend positiv. Das Wartungsthema, das wir ja schon ganz oft angesprochen haben, spielte von Anfang an eine entscheidende Rolle – ich glaube, die wartungsfreien Lager haben wirklich für viele Landwirte viel Arbeit gespart. Aber, Jürgen, die Entwicklung ging dann ja ziemlich rasant weiter, oder?

Jürgen

Absolut. Nach den ersten Erfolgen wurde schnell klar, dass die Einsatzbereiche und Anforderungen immer vielfältiger werden. Schon 2003 hat AMAZONE das Portfolio erweitert: Mehr Arbeitsbreiten, neue – damals auch vollhydraulische – Tiefenverstellungen. Das war für größere Schläge natürlich ein enormer Vorteil.

Sabine

Und dann, glaube ich, 2004 kam ein besonders wichtiger Schritt: Die Umstellung auf wartungsfreie Scheibenlager im Ölbad. Das hat nicht nur die Wartung weiter reduziert, sondern auch die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Maschinen massiv verbessert.

Jürgen

Du sprichst genau das richtige Thema an. Mit dieser Weiterentwicklung wurden die Einsatzzeiten verlängert und die Kosten für Reparaturen gingen zurück. Und dann kam – das fand ich damals besonders spannend – die erste Aufbausämaschine für Catros. Die GreenDrill, wie wir sie heute kennen, wurde da marktorientiert entwickelt und ist ja mittlerweile an verschiedensten AMAZONE Maschinen flexibel einsetzbar.

Sabine

Richtig, und ab 2005 gab’s dann erstmals gezogene Varianten. Das war wichtig, um größere Arbeitsbreiten zu ermöglichen, aber auch, damit kleinere Traktoren effektiv eingesetzt werden konnten. Ein weiterer Meilenstein, finde ich, war 2007: Da hat AMAZONE das Walzenprogramm erweitert, sodass die Maschinen je nach Bodenverhältnissen und Einsatzbedingungen noch individueller angepasst werden konnten. Das erinnert mich ein bisschen an unseren Talk über die Cirrus 8004-2C Grand vor ein paar Wochen – auch da spielte Anpassungsfähigkeit eine zentrale Rolle.

Jürgen

Genau. Und dieses ständige Weiterentwickeln – das zieht sich durch. AMAZONE reagiert damit einfach ganz direkt auf die Bedürfnisse aus der Praxis. Deswegen blieb die Catros immer am Puls der Zeit.

Sabine

Und dann kam die nächste große Veränderung: Ab 2011 wurde mit der Catros+ eine völlig neue Produktgeneration eingeführt. Nun mit einer Scheibengröße von 510 mm. Das bedeutete, dass die Einmischung von organischem Material noch intensiver laufen konnte – gerade bei größeren Mengen Pflanzenreste ein echter Fortschritt.

Jürgen

Ja, und die Technik dahinter wurde auch komplexer: Das Schenkfahrwerk bringt mehr felxibilität, da man auf verschiedene Einsatztbedingungen und Bodenarten einfach reagieren kann. Das Fahrwerk ermöglicht in unebenen und schwierigen Bodenbedingung einen ruhigen lauf der Maschine und verhindert ein aufschaukeln. Eine erneute Weiterentwicklung gab es bei den Lagerzapfen der Scheiben. Diese sind nun geschraubt und bieten einen Vorteil bei einem Defekt. Es kann nur das Lager getauscht werden. Früher musste der Scheibenarm und das Lager getauscht werden, da diese verschweißt waren. Für den professionellen Gülleeinsatz wurde das sogenannte pro‑Paket eingeführt, wenig später auch noch mit einer Zentralschmieranlage ergänzt. Das hat speziell für Lohnunternehmer und Großbetriebe einen großen Unterschied gemacht.

Sabine

Apropos Großbetriebe: Die Catros+ 12003‑2TS war ab 2016 ja wirklich das Flaggschiff. Zwölf Meter Arbeitsbreite – das war schon imposant. Dank ContourFrame passen sich bei den Arbeitsbreiten 7, 8, 9 und 12 Meter die einzelnen Segmente dem Boden an. Damit diese gleichmäßig tief arbeiten, sind diese hydraulisch vorgespannt. Und mit der CatrosXL und der 610 mm Scheibe, wurde ab 2020 wurde das Spektrum nochmal erweitert. Mit dieser kann man besonders in schweren und feuchten Böden, große Menge an Organik. Also, ich will nicht übertreiben, aber das war für viele echt der nächste Schritt.

Jürgen

Es ging dabei auch immer um Schlagkraft und Präzision. Die Technologie ist inzwischen so ausgefeilt, dass man praktisch jedes Detail auf die jeweiligen Anforderungen zuschneiden kann. Und – ich glaube, das ist erwähnenswert – dieser modulare Aufbau macht die Maschinen heute so alltagstauglich und vielseitig wie selten zuvor.

Sabine

Was ich besonders spannend finde, ist die Entwicklung der letzten Jahre in Richtung Nachhaltigkeit. AMAZONE hat ja gezielt auf Innovationen gesetzt, die nicht nur die Bearbeitung effizienter machen, sondern auch die Bodenstruktur und die Feuchtigkeit schonen. Ein Beispiel ist die X‑Cutter‑Disc: Mit ihrem Wellenprofil sorgt sie für minimalinvasive Bodenbearbeitung. Gerade bei trockenen Standorten spielt das eine immer größere Rolle.

Jürgen

Ja, und hinsichtlich Feldhygiene und Rotte sind Messerwalze und Crushboard heute richtig relevant. Die Messerwalze zerkleinert Pflanzenreste intensiv, fördert also die schnelle Rotte. Und das Crushboard – das sorgt für die Krümelung und Einebnung und ist optimal, wenn’s um die Saatbettbereitung geht. Alles ganz gezielt auf Praxistauglichkeit und Nachhaltigkeit ausgelegt.

Sabine

Nicht zu vergessen das Smart Frame System: Inzwischen kannst du die Arbeitstiefe hydraulisch direkt aus der Kabine einstellen. Komplett wartungsfreie Scheibenlager gehören auch dazu. Auf der Agritechnica 2025 gab’s mit der Catros+ 12003‑2TX und AutoLane echte Highlights. Die neue Maschinengeneration bringt nicht nur Komfort, sondern auch nochmal mehr Präzision, etwa wenn es um Controlled‑Traffic‑Farming oder um die Bearbeitung am Hang ohne abdrift der Maschine geht.

Jürgen

Das alles zeigt, wie sehr sich AMAZONE in 25 Jahren an Praxis, Fortschritt und eben auch Nachhaltigkeit orientiert hat. Die Catros-Familie steht wirklich für eine kontinuierliche Evolution, immer entlang echter Anforderungen aus dem Alltag – und das wird in den nächsten Jahren sicher noch spannend weitergehen.

Sabine

Ich denke, das fasst die Erfolgsgeschichte gut zusammen: Technische Innovation trifft Nachhaltigkeit, und gemeinsam entsteht Fortschritt, der wirklich nutzbar ist. Wir sind gespannt, welche Überraschungen und neue Lösungen uns bei AMAZONE und in der Praxis noch erwarten. Danke, Jürgen, für den Rundgang durch 25 Jahre Catros – und danke an alle fürs Zuhören. Wir freuen uns schon auf die nächste Folge!

Jürgen

Vielen Dank ebenfalls, Sabine, und natürlich euch allen da draußen. Bleibt neugierig, bis bald – und gute Arbeit auf dem Feld!